Die besten Fahrradversicherungen zum Schutz des Zweirads

Der Abschluss einer Fahrradversicherung kann insbesondere bei einem hochwertigen Rad sinnvoll sein. Sie ersetzt das gestohlene Rad, oftmals zum Kaufpreis. Denn hochwertige Bikes sind ein begehrtes Diebesobjekt und gegen einen Profi-Dieb halten selbst die besten Fahrradschlösser aus unserem Test, nicht ewig stand. Im folgenden erfahren Sie, was beim Abschluss einer Fahrradversicherung zu beachten ist und welche Versicherungen hier empfehlenswert sind.

Inhaltsverzeichnis

Wissenswertes

Was ist eine Fahrradversicherung?

Die Fahrradversicherung ist für jeden lohnenswert, der regelmäßig mit seinem Bike unterwegs ist. Sie ist ein guter Schutz für das Rad. Es entstehen dadurch keine Unkosten für die Neuanschaffung eines Fahrrads, Taxifahrten zur Arbeit oder Ausgaben für Reparaturen. Die Versicherung hat sich schnell amortisiert, denn wenn das Rad innerhalb von ein bis vier Jahren nur einmal gestohlen wird, wurde ungefähr die gleiche Summe bezahlt. Dabei kann es eine Zusatzversicherung, aber auch der günstige Bestandteil einer Hausratversicherung sein. Es gibt preiswerte Sondertarife, die den Diebstahl des Fahrrads zu bestimmten Summen sogar kostenlos oder gegen einen sehr geringen Mehrbeitrag mit versichern. Die Fahrradversicherung kann grundsätzlich bei jedem Versicherer abgeschlossen werden, der die Leistung anbietet. Manchmal gibt es sogar Rabatte, wenn beim gleichen Anbieter noch andere Versicherungen bestehen. Grundsätzlich ist es vor dem Abschluss wichtig, die Preise und Leistungen zu vergleichen, um eine günstige und gute Versicherung abzuschließen. Die zahlreichen Versicherungen unterscheiden sich zum Teil erheblich.

Spezielle Fahrradversicherung oder Bestandteil einer Hausratversicherung wählen? Was wird abgedeckt?

Ein umfas­sender Schutz mit einer speziellen Fahr­rad­ver­siche­rung deckt nicht nur einen Diebstahl, sondern auch Vanda­lismus und Schäden am Mate­ri­al­ ab, während bei der klassischen Variante, bei der das Rad über die Hausratversicherung mit versichert ist, nur bei Diebstahl zahlt. Für lose und fest verbundene Bauteile kommt die Hausratversicherung lediglich auf, wenn diese zusammen mit dem Rad entwendet wurden. Häufig werden aber nur bestimmte Teile gestohlen, vor allem bei E-Bikes und Pedelecs, beispielsweise der Akku, denn er lässt sich meist einfach abmontieren und verkaufen. Als Bestandteil der Hausratversicherung ist das Rad häufig auch nur zu bestimmten Tageszeiten versichert. Daher sollte geprüft werden, ob der Schutz 24 Stunden gilt oder eine Nachtausschluss-Klausel im Vertrag enthalten ist. Es ist wichtig, sich genau zu erkundigen, welche Bedingungen und Ausschlüsse in Schadensfällen gelten. Über die Hausratversicherung sind die Fahrräder oftmals nur zu Hause, in verschlossenen Räumen, abgesichert. Der Vorteil ist: Innerhalb der Hausratversicherung sind stets alle Fahrräder versichert, die zum Haushalt gehören.

Jeder muss für sich selbst entscheiden, welche Variante gewünscht ist. Je teurer das Rad ist, desto eher ist die eigenständige Versicherung für das Fahrrad sinnvoll. Der Leistungskatalog kann mit dem Rundumschutz der Kaskoversicherung bei der Autoversicherung verglichen werden. Zu den versicherbaren Schäden gehören beispielsweise:

  • Diebstahl und Raub, was auch für Fahrradteile gilt
  • Vandalismus, wenn das Fahrrad beschädigt wird, beispielsweise zerstochenen Reifen
  • Pannen- und Unfallschäden, zum Beispiel verbogene Speiche
  • Verschleiß von Teilen
  • Material- und Konstruktionsfehler
  • Bedienfehler

Die Fahrradversicherung zahlt entweder die Reparaturkosten sowie bei einem Diebstahl und Totalschaden die Kosten für das neue Fahrrad. Es ist wichtig, dafür Sorge zu tragen, dass das Rad mitsamt Rahmennummer registriert ist. Zudem sollte eine Fotografie des Fahrrads angefertigt werden, die im Fall der Meldung eines Diebstahls an die Versicherung gesendet werden kann. Die Chance, ein gestohlenes Rad zurück zu bekommen, ist zwar gering, doch die Versicherung kommt für den Verlust oder die Schäden auf. Die Rechnung ist der Beleg für den Kaufpreis, sodass sie zusammen mit dem Versicherungsschein aufbewahrt werden sollte. So können die erforderlichen Unterlagen im Schadensfall der Versicherung schnell zugeschickt werden.

Was kostet eine Fahrradversicherung?

Die Kosten für die Fahrradversicherung sind von verschiedenen Faktoren abhängig, beispielsweise der Versicherungssumme, den Schäden, die abgedeckt sind, der Art der Deckung, also Neu- oder Zeitwert, der Selbstbeteiligung und letztendlich auch vom gewählten Anbieter. Eine mittelklassige Versicherung ist bereits ab ungefähr 50 Euro im Jahr erhältlich. Sie deckt alle gängigen Schäden ab. Versicherungsbeiträge, die pro Jahr im dreistelligen Bereich liegen, sollten nur bei sehr teuren Fahrrädern gezahlt werden. Von vielen Versicherungsanbietern wird zudem die Diebstahlstatistik zu den Städten herangezogen. Dies bedeutet: Je häufiger in einer bestimmten Stadt ein Fahrrad gestohlen wird, desto höher sind auch die Kosten. Letzten Endes ist ein Preisvergleich sehr wichtig, denn dieser ermöglicht die volle Kosten- und Leistungstransparenz. Der Preisvergleich kann im Internet schnell, einfach, kostenlos und unverbindlich durchgeführt werden.

Was gibt es bei einem entwendeten Fahrrad zu beachten?

Der Beschädigte muss der Versicherung nachweisen, dass das Rad ordnungsgemäß abgeschlossen und ausreichend vor einem Diebstahl geschützt war. Dies wird je nach Versicherung unterschiedlich gehandhabt. Der Gang zur Polizei ist bei einem Diebstahl unumgänglich. Damit wird Anzeige gegen Unbekannt gestellt, womit der Betroffene von der Polizei das Schreiben erhält, das bei der Versicherung eingereicht werden muss. Die Versicherungen schützen sich damit vor missbräuchlichen Meldungen, um ein Fahrrad ersetzt zu bekommen.

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Worauf sollte beim Abschluss der Fahrradversicherung geachtet werden?

Es gibt zahlreiche Anbieter von Fahrradversicherungen. Im Vorfeld ist es wichtig, die Konditionen genau zu vergleichen:

  • Neuwert oder Zeitwert

    Bei vielen Anbietern werden die Kosten bis zur Höhe des entsprechenden Zeitwerts übernommen, während andere Versicherer innerhalb einer bestimmten Frist, bei der es sich häufig um die ersten fünf Jahre nach dem Kauf handelt, auch den Neuwert erstatten. Je nach Tarif werden also der Neupreis, Istwert oder lediglich ein Anteil des Neupreises erstattet. Im Vorfeld gilt es, diese Modalitäten in Erfahrung zu bringen.

  • Versicherungssumme

    Die Versicherungssumme, bis zu welcher die Versicherung abgeschlossen werden kann, ist meist auf 4.000 bis 5.000 Euro begrenzt.

  • Selbstbeteiligung

    Bei einigen Versicherungen gibt es auch eine Selbstbeteiligung, die aussagt, wie viel der Betroffene im Falle eines Schadens aus der eigenen Tasche zahlen muss.

  • Gilt der Schutz nur in Deutschland?

    Wer sein Rad auch auf Reisen und nicht nur in Deutschland nutzt, sollte darauf achten, dass der Versicherungsschutz im Urlaubsland ebenfalls gilt.

  • Ausschlüsse

    Wer an Radrennen oder Radsportveranstaltungen teilnimmt, ist vom Abschluss in der Regel ausgeschlossen.

    Ein guter Vergleich der Anbieter liefert alle wichtigen Informationen über die enthaltenen Leistungen, die abgedeckten Schäden, die Entschädigungssummen und die Bedingungen. Genauer hinzusehen, ist auf jeden Fall empfehlenswert. Die Beiträge sollten auf keinen Fall das einzige Kriterium sein, denn das Rad soll nicht nur günstig, sondern ebenso sinnvoll gegen sämtliche Schäden versichert sein.

  • Auf die Sicherung achten

    Damit der Schutz für das Fahrrad im Falle eines Diebstahls auch tatsächlich greift, müssen hinsichtlich der Sicherung bei allen Versicherungsunternehmen gewisse Bedingungen erfüllt sein: Welches Fahrradschloss wird für das Rad benötigt (in der Regel ist hier ein VdS anerkanntes bzw. von ADFC empfohlenes Fahrradschloss pflicht – dies sind z.B. auch unsere Testsieger und Empfehlungen)? Gibt es spezielle Vorschriften in Bezug auf die sichere Anbringung, beispielsweise eine feste Verankerung des Fahrradständers? Dies sollte in Erfahrung gebracht werden. Zudem müssen die Dokumente aufgeschlüsselt werden, die im Schadensfall vorgelegt werden müssen.

  • Wenn die Beiträge, der Leistungsumfang und die Entschädigungssummen wie gewünscht sind, steht dem Abschluss der Versicherung nichts mehr im Wege. Dies kann nach einem sorgfältigen Vergleich auch bequem und papierlos im Internet erfolgen.

    Die Kriterien im Überblick:

    • Höhe des Versicherungsbeitrags
    • Bis zu welcher Versicherungssumme ist das Fahrrad versichert?
    • Welche Leistungen sind im Schadensfall garantiert?
    • Gibt es eine Selbstbeteiligung?
    • Welche Bedingungen gelten für den Fahrradschutz?
    • Welche Ausschlüsse gibt es?
    • Ist der Versicherer im Falle eines Schadens einfach und kostenfrei erreichbar?

    FAQ: Wichtige Fragen zur Fahrradversicherung

    Wann ist eine spezielle Fahrradversicherung lohnenswert?

    Der Abschluss empfiehlt sich, wenn das Rad in der Anschaffung teuer war, aber auch Fahrradfahrer, die mit dem Bike regelmäßig unterwegs sind, sind damit gut beraten.

    Ist die Fahrradversicherung auch für E-Bikes möglich?

    Ja, auch für ein E-Bike kann die Fahrradversicherung abgeschlossen werden. Bei einem E-Bike sind auch Schäden am Motor oder Elektroschäden mitversichert. Die Motorleistung darf jedoch eine Geschwindigkeit von maximal 25km/h nicht übersteigen, da das E-Bike dann in den Bereich der Mofas fällt und als solches versichert werden muss.

    Bietet eine spezielle Fahrradversicherung gegenüber der Hausratversicherung einen umfangreicheren Schutz?

    Auf jeden Fall, denn hier ist nicht nur der Diebstahl des Fahrrads versichert, sondern noch weitere Schäden wie Vandalismus, Unfälle, Stürze usw.

    Wie verhält es sich mit den Laufzeiten für eine Fahrradversicherung?

    Dies ist unterschiedlich und vom Versicherungsunternehmen abhängig. Häufig beträgt die Vertragslaufzeit ein Jahr, sodass sich der Versicherungsnehmer während dieser Zeit überlegen kann, ob er den Schutz beibehalten oder zu einer anderen Versicherung wechseln möchte. Hierbei muss jedoch die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist beachtet werden. Es gibt auch Versicherungen, bei denen die Laufzeit drei Jahre beträgt. Daher sollte dieser Punkt bei der Auswahl ebenfalls berücksichtigt werden.

    Wie hoch sind die Kosten der Versicherung?

    Dies ist einerseits vom Anbieter, aber andererseits auch von der Versicherungssumme abhängig. Je höher das Fahrrad versichert wird, desto höher sind die Beiträge.

    Spielt die Region hinsichtlich der Beiträge eine Rolle?

    Ja, die Beiträge können je nach Regionen unterschiedlich hoch ausfallen. Wer in einer Stadt wohnt, in denen viele Fahrräder gestohlen werden, zahlt für die Fahrradversicherung meist höhere Beiträge.

    Gibt es in Bezug auf die Leistungen große Unterschiede?

    Die Leistungen sind je nach Anbieter unterschiedlich. Grundsätzlich enthalten ist die Fahrraddiebstahl Versicherung, häufig ebenso die Absicherung gegen einen Teilediebstahl. Weitere Optionen wie der Schutz gegen Vandalismus, Schäden aufgrund von Unfällen oder Reparaturkosten variieren je nach Anbieter und sollten vorab geprüft werden. Hierbei ist der Vergleich unverzichtbar.

    Fazit

    Bei einem Diebstahl des Fahrrads hilft nur eine passende Versicherung. Selbst wer an sein Rad ein hochwertiges Schloss anbringt, kann nie sicher sein, dass es nicht von raffinierten Dieben gestohlen wird. Fahrraddiebstahl ist an der Tagesordnung, die Aufklärungsquote allerdings sehr gering, doch der Ärger umso größer, wenn das Fahrrad plötzlich nicht mehr an seinem Platz steht. Die Fahrradversicherung schafft Abhilfe. Jeder, der ein hochwertiges Bike besitzt oder regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist, sollte den Abschluss in Betracht ziehen. Auch günstigere Räder sind von einem Diebstahl nicht verschont. Die Versiche­rung sollte entspre­chend des Fahr­rad­werts gewählt werden. Es stehen zwei Optionen zur Verfügung: Es kann eine Hausratversicherung inklusive der Absicherung eines Fahrraddiebstahls oder eine spezielle Fahrradversicherung abgeschlossen werden. Letztere bietet einen Rundumschutz für das Fahrrad, denn der Umfang der abgedeckten Schäden ist viel größer. Hochwertige Fahrräder, E-Bikes oder Pedelecs, deren Kaufsumme die maximalen Entschädigungsgrenzen der Hausratversicherung übersteigen, sollten mit einer gesonderten Fahrradversicherung geschützt werden.